Den Begriff Sozialrecht nehme ich wörtlich.

Ohne Spezialkenntnisse wird Ihnen das Sozialrecht nur schwer zugänglich sein.

Das ist ganz normal. Den meisten meiner Mandanten ist nicht einmal bewusst, dass die sie betreffende Problemlage dem Sozialrecht zuzuordnen ist. Anders als etwa im Mietrecht, Strafrecht oder Familienrecht, erschließt sich die Zugehörigkeit zum Sozialrecht oft nur Fachleuten. Der Bereich der Sozialhilfe ist da eine der wenigen Ausnahmen.

Besonders anspruchsvoll sind die Regelungen der Sozialversicherung. Obwohl wir alle regelmäßig Abgaben zur Sozialversicherung leisten, um uns etwa gegen Alter, Krankheit, Arbeitslosigkeit, Invalidität und Pflegebedürftigkeit abzusichern, bleibt der Anwendungsfall dieser Versicherungen meist das Betätigungsfeld von uns Juristen.

Das Sozialrecht folgt dem Sozialstaatsprinzips nach Artikel 20 Abs. 1 des Grundgesetzes und ist im Wesentlichen in den 12 Sozialgesetzbüchern zusammengefasst. Seine Regelungen bestimmen, in welchem Umfang staatliche Fürsorge zu gewährleisten ist und unter welchen Umständen die Eigenverantwortung des Einzelnen überwiegt. Dabei hatte der Gesetzgeber das Ziel, durch Schaffung der sozialen Sicherheit für den einzelnen den sozialen Frieden für die Allgemeinheit zu gewährleisten.

Soweit die Theorie. Die Praxis sieht leider häufig anders aus. Der Einzelne weiß oft nicht, mit welchen Anträgen er in seiner konkreten Lebenssituation seine Rechte verfolgen kann. Noch schwieriger wird es für den juristischen Laien, wenn er sich mit ablehnenden oder fordernden Entscheidungen von Behörden, Versicherungen oder anderen Leistungsträgern auseinander setzen muss. Außerdem werden viele Menschen mit diesen Entscheidungen zu einem Zeitpunkt konfrontiert, zu dem sie sich aufgrund aktuell schwieriger Lebensumstände nicht einmal auf der Höhe ihre eigenen Leistungs- und Durchsetzungsfähigkeit befinden. Beispiele hierfür kennt jeder, der sich schon einmal um die Angelegenheiten von hilfsbedürftigen Menschen gekümmert hat.

Dies sind die Momente, in denen ich für Sie die Gestaltung Ihrer Rechte im Antragsweg, im Verhandlungsweg oder im Klageweg wahrnehme.

Lassen sich Entscheidungen nicht auf dem Verwaltungsweg herbeiführen oder ändern, vertrete meine Mandanten vor allen Sozial- und Landessozialgerichten bis hin zum Bundessozialgericht, sowie vor allen Verwaltungsgerichten, Oberwaltungsgerichten (bzw. Verwaltungsgerichtshöfen in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen) bis hin zum Bundesverwaltungsgericht. Falls erforderlich, erhebe ich auch Verfassungsklage.

Hier meine wesentlichen Tätigkeitsfelder im Sozialrecht (alphabetische Reihenfolge):

  • Arbeitsförderung
    • Arbeitslosengeld
    • Eingliederungszuschüsse
    • Insolvenzgeld
    • Kurzarbeitergeld
  • Beamtenrecht
  • Beitragsrecht
  • Beschäftigung/Selbständigkeit/Geringfügigkeit
  • Betriebsprüfungen
  • Elterngeld
  • Elternunterhalt
  • Grundsicherung für Arbeitssuchende
    • Anspruchberechtigte
    • Leistungen
    • Sperrzeitenrecht
  • Krankenversicherung, gesetzliche                                
    • Anspruchsberechtigte
    • Krankenbehandlung
    • Krankengeld
    • Versicherungspflichten
  • Krankenversicherung, private
  • Landwirterecht
  • Pflegeversicherung                                                      
    • Hilfsmittelversorgung
    • Kurzzeitpflege
    • Leistungen für Pflegepersonen
    • Pflegebedürftigkeit
    • Pflegegeld
    • Pflegesachleistungen
    • Vollstationäre Pflege
  • Rehabilitation
  • Rentenversicherung                                                      
    • Altersrenten
    • Berufsunfähigkeit
    • Erwerbsminderung
    • Private Altersvorsorge
    • Renten wegen Todes
  • Schwerbehinderung                                                      
    • Bundesversorgungsgesetz
    • Infektionsschutzgesetz
    • Opferentschädigung
    • Soldatenversorgungsgesetz                     
    • Zivildienstgesetz
  • Sozialbetrug
  • Soziale Entschädigungsgesetze
    • Bundesversorgungsgesetz
    • Infektionsschutzgesetz
    • Opferentschädigung
    • Soldatenversorgungsgesetz                     
    • Zivildienstgesetz
  • Sozialhilfe
  • Unfallversicherung, gesetzliche
    • Arbeitsunfall
    • Berufskrankheit
  • Unfallversicherung, private

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